Was bisher geschah...

Irgendwann, bei mir war es Anfang der Neunziger, fielen die PC's über uns her. Wir haben produziert und gespeichert.
Flyer, Handbücher und Kataloge. »Datenbank« der Wahl war meist Excel, Textspeicher waren Word oder Pagemaker und Bilder wurden in Dateisystem abgelegt.
Den Rest an Daten hat die Warenwirtschaft beigesteuert.

Gefühlte 60% der Ressourcen einer Katalogerstellung wurden mit dem Sammeln und Aufbereiten von Informationen verbracht. Und weitere gefühlte 20 % mit Fehlerkorrekturen.
Und das Jahr für Jahr. Trotz unbeschreiblich vieler Überstunden, wurde keine Deadline je gehalten. Darüber hinaus schienen 20 % für Fehlersuche wohl doch nicht auszureichen. Alles drehte sich im Kreis. »Im nächsten Jahr wird alles besser« war der Trinkspruch neben den Paletten druckfrischer Kataloge, ausgesprochen mit etwas Beklemmung in der Magengegend.

Heute ist alles so viel schöner.

Alle unsere Daten sind in einer Produktdatenbank gespeichert, die täglich gesichert wird. Die Daten in dieser Produktdatenbank sind so gespeichert, dass alle Ausgabekanäle sich daraus bedienen. Alle Texte und Begriffe werden sprachsensitiv gespeichert. Diese werden vor Produktionsbeginn zu den Übersetzern geschickt der diese dann in sein Translation Memory eincheckt und danach an uns zurücksendet. Nach dem Import der Sprachdateien kann sofort mit der Produktion der internationalen Probekatalogen begonnen werden. Für die Produktion der Kataloge in den einzelnen Sprachen muss nichts mehr angepasst werden. Selbst die Lauflängen der einzelnen Sprachen werden berücksichtigt.

Bilder werden thematisch in einer Bilddatenbank gespeichert und restriktiv mit Schlagwörtern versehen. Anschließend werden Produkt und Bild miteinander in Beziehung gesetzt.

Fehler in den Daten werden in der Produktdatenbank korrigiert und tauchen nie wieder auf.

Vertriebspartner, Einkaufsverbände und Agenturen werden binnen weniger Minuten mit angeforderten Produktdaten beliefert.

Kataloge Produzieren wir immer noch klassisch mit InDesign. Jetzt allerdings mit direkter Anbindung an die Datenbank und Teilautomatisiert.

Datenblätter werden jetzt nicht mehr von uns produziert. Das erledigt die Produktdatenbank auf Knopfdruck.

BMEcat für den elektronischen Datenaustausch mit Handelsportalen, Kunden, Lieferanten und Einkaufsverbänden wird aus allen bereits gepflegten Daten mit einem Befehl erzeugt. Und Klassifizierungen, wie profic@ass, etim oder ecl@ass, lassen sich mit geringem Aufwand implementieren.